Northeim, 26.04.2019, von Ulrich Vogel

Zugdienst mal ganz anders

Für den   gestrigen Zugdienst hatte  die Fachgruppe Räumen Typ C die Gestaltung übernommen und sich Aufgaben aus der Grundausbildung ausgedacht und einen Parcours für die 1. und 2. Bergungsgruppe aufgebaut.

Bei strömendem Regen gab es die Einweisung in die Wettkampfstrecke, die parallel aufgebaut war.

So mussten folgende Aufgaben gelöst werden: Bau eines Dreibocks, mit eingehängtem Klappkloben, durch den das Seil des Seilzughebegerätes, früher sprachen wir  vom Greifzug, geführt wurde. Anfang und Endpunkte waren jeweils der GKW 1 und der MzKw  beziehungsweise der Telelader und der Lkw Mulde. Mittels dem Seilbahngehänge sollte eine Schleifkorbtrage zur gegenüberliegenden Seite bewegt werden.

Danach ging es in die Fahrzeughalle, wo verschiede Stiche und Bunde gefragt waren.

Und schon ging es im Regen weiter. Der Wurfleinenknoten musste gebunden werden und das daran hängende Seil sollte in eine weiter entfernte ,auf dem Dach des Holzlagers stehende Alukiste geworfen werden. Hier war Glück und Geschick gefragt und so konnte die Gruppe 2 nach schon einem Wurf einen deutlichen Vorsprung erringen. 

Errichten einer 3 -teiligen Steckleiter mit Fußpunktsicherung  an den Garagentoren war die nächste Aufgabe. Eigentlich ganz einfach, aber auch hier konnten durch unterschiedliche Einbindung der Leiter Minuspunkte eingefahren werden.

In der Halle kam als nächste Aufgabe  auf die beiden Fünfergruppen  das ordentliche Aufstellen eines Feldbettes  und das Einbinden einer Person auf der Krankentrage zur Ausführung. Dabei musste nun festgelegt werden, wer  jeweils auf dem Bett und der Trage verbleibt.

Die letzte Aufgabe war die Errichtung eines Stativs mit Lichtfluter bei voller Höhe, Abspannleinen entwirren und der  Anschluss  an einen  gemeinsamen Stromerzeuger. Sobald alle Aufgaben gelöst waren, musste eine Vollzugmeldung erfolgen und die Zeit wurde gestoppt.

Zwischenzeitlich hatte die OV Küche den Gasgrill startklar gemacht und Bratwürste und Grillfleisch mit Brötchen zubereitet.

Unterdessen werteten Kräfte der Fachgruppe die Ergebnisse aus und so kam es dann zu der Siegerehrung. Die schon abgeschlagene 1. Gruppe konnte das Ergebnis durch weniger Minuspunkte nochmals drehen und den süßen Siegerteller in Empfang nehmen.

Ein Dank geht an die Vorbereitungsmannschaft, die auch die Wettkampfgruppen als Schiedsrichter stets begleitete.


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