Northeim, 18.01.2018, von Olaf Freiherr Grote

Unwettereinsatz für das THW Northeim

Am 18.01.18 zog das Sturmtief Friederike über den Landkreis Northeim hinweg. Es kam zu mehreren Einsätzen der Feuerwehren im Stadtgebiet Northeim unter anderem wegen umgestürzter Bäume, abgedeckter Dächer und liegengebliebener Züge.

Um 15:05 Uhr wurde der Baufachberatertrupp von THW und Kreisfeuerwehr zu einem Unternehmen in der Langen Lage in Northeim alarmiert. Hier hatte sich eine auf einer Industriehalle befindliche Potovoltaikanlage durch den Sturm gelöst. Einige Teile der Anlage waren bereits vom Dach geweht worden. Nach Erkundung und Begutachtung des Schadens war für die anwesende Feuerwehr kein weiteres Eingreifen notwendig.

Um 15:28 erhielt der Baufachberatertrupp durch die Leitstelle Northeim den nächsten Einsatzauftrag: beim Hallenbad in Northeim hatte sich die Dachkonstruktion gelöst. An der Einsatzstelle wurden die Bauingenieure vom Betreiber des Hallenbades empfangen. Zu dem Zeitpunkt war das Bad bereits geräumt worden. An der Westseite der Dachkonstruktion hatte sich die Abdichtungsbahn von der Gefälledämmung gelöst. Da der Sturm immer noch aktiv war, wären Sicherungsmaßnahmen zu gefährlich gewesen. Darum sperrten die Einsatzkräfte einen angrenzenden Fußweg provisorisch mit Trassierband, bis der Bauhof eine endgültige Sperrung installierte.

Um 15:50 wurde Alarm für die Fachgruppe Räumen ausgelöst. In einem Waldstück im Bereich Uslar waren mehrere Personen, darunter einige Kinder, durch umgestürzte Bäume in eingeschlossen worden. Da die örtliche Feuerwehr kurzfristig einen Radlader organisieren konnte, musste die Fachgruppe Räumen nicht mehr ausrücken.

Gegen 17:30 Uhr konnte das THW Northeim die Bereitschaft auflösen.


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