Northeim, 29.03.2019

M.d.B. beim THW

Am 29.03.2019 besuchte der M.d.B. Dr. Roy Kühne den THW Ortsverband Northeim zu einem informellen Gespräch mit den Führungskräften.

Als ersten Gesprächspunkt hatte Dr. Kühne, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Goslar, Northeim, Osterode das Thema der offenbar nur sehr zögerlichen Alarmierung bei Unwetterlagen. Dies musste die Gesprächsrunde bestätigen. Sein Verdacht begründete sich auf offenbar  geführte Gespräche, dass die kommunalen Feuerwehren  beziehungsweise  die Kommunalverwaltung stets eine drohende Bundesrechnung im Kopf haben. Dies ist grundsätzlich auch richtig, so Dr. Kühne, aber auch die Feuerwehr kostet  Geld und auch hier fallen Kosten an.

Aus seiner Sicht, ist es dem betroffenen Bürger egal, wer z.B.  seinen Keller auspumpt, nur soll es eben zügig geschehen. Schon heute sind bei den THW Ortsverbänden erhebliche Schmutzwasser -Pumpkapazitäten vorhanden, die zusammen mit dem Feuerwehrpotential zu einer schnellen Beseitigung genutzt werden könnten. Auch stehen die Feuerwehreinheiten, bei einer Übertragung von derartigen Einsatzstellen, schnell für ihre eigentlichen Aufgaben  bereit.

Hier möchte Dr. Kühne in einen Dialog mit den kommunalen Entscheidern eintreten.

Als einen wichtigen Punkt  sieht er auch, dass auch zukünftig der Brand – und Katastrophenschutz , wie  auch das THW , mit deutlich mehr Geld ausgestattet werden müssen, um hier auch speziell für Aufgaben im Bereich der KRITIS  gerüstet zu sein.

Im Anschluss  konnte er sich den jetzt ein Jahr alten Teleskoplader in Aktion  ansehen. Hier hatten die Helfer mit Hilfe des Teleladers begonnen, einen Gerüstturm aufzubauen.

Nach rd. 2 Stunden war dann der für beide Seiten interessante Besuch vorbei.


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