Northeim, 04.11.2017, von Ulrich Vogel

Aufbau einer Dekonschleuse

Im  Rahmen einer Dienstbesprechung zwischen dem Bereitschaftsführer  der Feuerwehrbereitschaft IV  , dem Kameraden Michael Potrafke ,des Landkreises Northeim und dem THW Zugführer Northeim , Florian  Hinrichs wurde vor längerer Zeit  darauf hingewiesen, dass der Ortsverband  mit seinem  Einsatzgerüstsystem (EGS) eine Dekonschleuse  bauen könne.

Vor einigen Wochen wurde dann der Termin für eine gemeinsame Übung abgestimmt.

Am 04.11.2017  war es  nun soweit.

Um 08.30 Uhr war Antreten auf dem Feuerwehrhof mit Begrüßung der Teilnehmer und Einweisung in den heutigen Auftrag sowie der Übergabe an den Zugführer des ABC-Zuges Kamerad  Gary Scheele . Dann folgte Abrücken zum Übungsort,dem großen Parkplatz des Berufsschulzentrums in Northeim.

In Anbetracht der recht kühlen Witterung und zur Schonung des Materials  sollte  es eine Trockenübung werden, es wurde also kein Wasser  oder  gar Dekonmittel eingesetzt.

Für die Feuerwehrbereitschaft war es eine Übung mit großer Mannschaftsstärke bestehend aus den 3 Zügen , dem Wasserrettungszug, dem Chemie – und Strahlenschutzzug ,dem ABC-Zug  sowie der  um 2 Hygieniker verstärkten Arztgruppe.

Nachdem auch die bei einem Landwirt eingestellten Utensilien zum Aufbau des Dekonplatzes  zur Entladung bereit standen, wurde mit dem Auslegen der grünen Unterlegbahn begonnen und somit die Dekonstrecke  festgelegt.

Vom Wechselladefahrzeug der Johanniter Unfallhilfe konnten nun die Europaletten abgeladen werden ,die zur Bildung des erhöhten Randes der Dekonwanne benötigt wurden.

Zwischenzeitlich hatten die THW Kameraden ,angetreten mit GKW I und Anhänger,beladen mit dem EGS-Satz, ,unter der Leitung vom Truppführer Michael Tiemann ,begonnen,die notwendigen Gerüstbauteile vom Anhänger abzuladen und zur Verbringung an den Aufbauplatz bereitzustellen.

Dann begann der Aufbau der  beiden Türme zusammen mit den Feuerwehrkameraden,die auf Weisung  die passenden Teile heranbrachten und mit den THW Kameraden einbauten.

Nachdem beide Türme standen,begann der knifflige Anbau der  Tragkonstruktion der hohen Arbeitsfläche und der Rückbau der Haltekonstruktion,was bei einigen Feuerwehrkameraden zu  Irritationen führte .“ Ja, sind wir denn schon fertig ??? „

Dann wurde bemerkt, dass durch die beiden Gerüsttürme eine Lücke bei den randbildenden Paletten bestand. Hier konnte mit Bohlen aus dem OV Northeim ausgeholfen  werden.

Als dann auch die schwarze Folie eingebracht und durch  dicke Gummimatten die Fahrspur markiert war, kam der große Moment ,der höchste  Feuerwehr Lkw befuhr die  Strecke.

Es passte, er blieb nicht hängen.

Auch hier stellte sich ein Schwachpunkt heraus. Der Lkw schob die Spurbahnen vor sich her. Im Realfall wird man diese wohl mit geeigneten Mitteln am Untergrund fixieren müssen.

Zu diesem Zeitpunkt traf auch der THW Zugführer ,von der Arbeit kommend ,ein und konnte die Arbeitsergebnisse mit dem Bereitschaftsführer besprechen und die nächste Naßübung  für das kommende Jahr schon mal vorplanen.

Nach dem gemeinschaftlichen  Abbau  erfolgte  ein kurzes Antreten,verbunden mit einer kappen Danksagung und Aufforderung zum gemeinsamen Imbiss im Feuerwehrgerätehaus.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehrbereitschaft IV für die Einladung zu dieser Übung.

Die Aufgabe wurde gemeinschaftlich gelöst,


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